Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Das Bild zeigt das Gebäude Adam-Kuckhoff-Str. 35

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Adam-Kuckhoff-Str. 35
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Frau Prof. Dr. Katrin Schlund

Postanschrift:
Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg,
Philosophische Fakultät II,
Seminar für Slavistik
06099 Halle (Saale)

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Seminar für Slavistik

Das Bild zeigt das Haus in der Adam-Kukhoff-Str. 35 mit dem Sitz des Seminars für Slavistik im 3.OG

Das Bild zeigt das Haus in der Adam-Kukhoff-Str. 35 mit dem Sitz des Seminars für Slavistik im 3.OG

Unser Gastprofessor im Oktober/November 2022 - Dr. Viktor Jerofejew

Seit dem 17. Oktober 2022 ist der renommierte Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und kremlkritische Essayist Dr. Viktor Jerofejew (Victor Erofeev) an der Slavistik der MLU für einen Monat als Gastprofessor tätig.
Er hält in diesem Zeitraum vier Vorträge/Vorlesungen, davon einen in englischer und drei in russischer Sprache: dabei schaut er hinter die Kremlmauern und sucht nach Erklärungen, weshalb es zu dem Krieg Putins gegen die Ukraine kommen konnte. Er sucht nach anthropologischen und soziokulturellen Gründen für das Verhalten der Russen und Russländer. Der Spezialist für Fjodor Dostojevskij und den französischen Existenzialismus fragt nach dem Umgang mit dem Autor im 21. Jahrhundert.
Die russischsprachigen Vorträge werden übersetzt; zwei von ihnen sollen hybrid stattfinden. Fragen an Viktor Jerofejew können in russischer, englischer und französischer Sprache gestellt werden.
Seien Sie herzlich eingeladen!

Gastvorträge Viktor Jerofejew Slavistik/MLU

Gastvorträge Viktor Jerofejew Slavistik/MLU

Gastvorträge Viktor Jerofejew Slavistik/MLU

Gastvorträge Viktor Jerofejew Slavistik/MLU
Vorträge_Gastprofessur_Victor_Erofeev.pdf (207,7 KB)  vom 21.10.2022

Wir, Slavist:innen und Studierende der Slavistik der MLU Halle-Wittenberg starten im Sommersemester 2022 unser Projekt "МИР! Friedensimpulse und Friedenshürden"

МИР!

МИР!

МИР!

Wie unsere ukrainischen und russischen/russländischen Angehörigen, Freunde und Kolleg:innen sind wir entsetzt, wütend und fassungslos über den völkerrechtswidrigen Krieg des Kreml‘ gegen den souveränen Staat Ukraine. Wir fühlen uns tief mit dem ukrainischen Volk sowie mit allen Opfern von Krieg und Gewalt verbunden und fordern vom russischen Präsidenten nachdrücklich die sofortige Umkehr zum Frieden! In Gedanken sind wir bei allen, die mutig ihre Stimme gegen den Krieg erheben und nach Frieden trachten. Wir empfinden eine große Wertschätzung für die ukrainische und für die russische Sprache, Kultur und Literatur.

Gemeinsam mit der Musikpädagogik und dem Institut für Romanistik veranstalten wir im Sommersemester 2022 regelmäßig LESUNGEN UND KONZERTE „MIT UKRAINISCHER UND RUSSISCHER LITERATUR UND MUSIK GEGEN DEN KRIEG“, auch zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 1. Juli 2022, wo neben ukrainischen und russischen Texten in LESUNGEN „MIT SLAVISCHEN LITERATUREN GEGEN DEN KRIEG“ auch bosnische, kroatische und serbische sowie polnische Texte vorgetragen werden. Zentral für die gewählten Texte sind dabei Narrative des Krieges und der Friedenssehnsucht, ukrainische, serbische, bosnische, polnische und russische Erinnerungsorte, russisch-ukrainische Grenzgänger zwischen den Kulturen sowie (literarische) Erfahrungsberichte von Betroffenen über ihren Umgang mit den Grenzsituationen Krieg und Blockade.

Das Ukrainische wird verstärkt in die russistische und polonistische Lehre einbezogen, wobei sprachliche Aspekte, polnisch-ukrainisch-russische Grenzräume als produktive Schmelztiegel zwischen den Kulturen sowie zum Teil konfliktreiche Konstruktionen nationaler Identität zentral sein werden.

In wissenschaftlichen Projekten wollen wir zur Abrüstung von nationalstereotypen Zuschreibungen beitragen: wir beabsichtigen die Sprache, die Narrative sowie die literarisch-kulturellen Traditionen des (kalten) Krieges und des Friedens in russisch-ukrainischen sowie auch in slavisch-westlichen Diskursen zu analysieren.

Geopolitisches Konfliktpotential, nationalstereotype Bilder, nationalistische Identitätsentwürfe und „zerrissene“ Erinnerung gehören offenbar zu den Friedenshürden.

Im Projekt erörtern wir interdisziplinär traditionelle und aktuelle Friedensimpulse.

Denn viele Menschen, darunter auch russische Schriftsteller und Wissenschaftler, protestieren gegen diesen unsäglichen Krieg, sehnen sich wie wir nach friedlicher Kooperation und gleichberechtigtem Dialog in einer Welt ohne das Recht des Stärkeren. Nach Frieden…

Gerade in dieser schwierigen Zeit wollen wir das einander zugewandte und offene Gespräch pflegen, uns auch über schwierige Aspekte austauschen und dies mit einem für die Slaven typischen Ritual der Gastfreundschaft, dem Teetrinken verbinden. Wir, Mitarbeitende und Studierende des Seminars für Slavistik freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen, ganz besonders mit den ukrainischen und russischen Studierenden der MLU. Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer wöchentlichen FRIEDENS-TEEZEIT ein. Sie findet ab dem 6. April 2022 am Seminar für Slavistik in der Adam-Kuckhoff-Str. 35 in Raum 3.01 wöchentlich statt: am 1. Mittwoch und 3. Mittwoch (und im Juni auch am 5. Mittwoch) des Monats um 18:00 Uhr sowie am 2. und 4. Mittwoch des Monats um 12:30 Uhr!

Sie erreichen unser Projekt unter der Mailadresse:

Lesung mit Musik "Ukrainische Erinnerungsorte" zur Langen Nacht der Wissenschaften am 1. Juli 2022 um 19 Uhr im Seminarraum 1 (über Eingang "Hörsaal") in der Adam-Kuckhoff-Str. 35

Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften

Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften

Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften

Programm Lesung/Musik
LangeNachtDerWissenschaftenErinnerungsorteAktuell-1.pdf (1002,7 KB)  vom 23.06.2022

Lesung mit Musik der Slavistik in Kooperation mit der Musikpädagogik, der Romanistik und den Sprechwissenschaften. Die Lesung von Texten, die derzeit umkämpfte multiethnische ukrainische Erinnerungsorte wie Odessa, Kiev, die Krim, Charkiv, L´viv/Lemberg sowie auch typisch ukrainische-dörfliche Landschaften um Myrhorod/Mirgorod repräsentieren, wird durch die PianistInnen Darya Dadykina, Hsin-Ho Chen und Mikiko Motoike begleitet, die u. a. Werke von Prokofjew und Shalygin spielen. MitarbeiterInnen und Studierende der Slavistik, der Sprechwissenschaft und der Romanistik lesen Auszüge u. a. aus Texten von Nikolaj Gogol, Issak Babel, Taras Schewtschenko, Michail Bulgakow, Vladimir Jabotinsky, Aleksandar Hemon, Juri Wynnytschuk, Oksana Sabuschko, Tanja Maljartschuk und Serhij Zhadan. Lassen Sie sich von  literarischen Darstellungen des multikulturellen Potenzials und der (aktuellen und historischen) Wunden realer und mythischer ukrainischer  Erinnerungsorte inspirieren!

Lesung mit Musik der Slavistik in Kooperation mit der Musikpädagogik, der Romanistik und den Sprechwissenschaften am 9. Juni 2022

Flyer zur Lesung am 9. Juni 22

Flyer zur Lesung am 9. Juni 22

Flyer zur Lesung am 9. Juni 22

Studienangebot - Akkreditierte slavistische Studiengänge und -programme an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Ausführliche Informationen zu den einzelnen slavischen Studiengängen

  • IKEAS: Interkulturelle Europa- u. Amerikastudien (B.A.) - Studienprogramm im Zwei-Fach-Bachelor mit 120 Leistungspunkten mit erstem Wahlbereich Russlandstudien bzw. zweitem Wahlberreich Polen-, Russland- oder Südosteuropastudien
  • IKEAS/LEA: Interkulturelle Europa- u. Amerikastudien (B.A.) - binationaler Studiengang im Bachelor mit 180 LP (Kombination Frankreichstudien-Russlandstudien)
  • POLONISTIK (B.A.) - Studienfach im Zwei-Fach-Bachelorstudium mit 60 Leistungspunkten;
  • RUSSISTIK (B.A.) -  Studienfächer im Zwei-Fach-Bachelorstudium mit 60 und 90 Leistungspunkten;
  • RUSSISCH - LEHRAMT an Gymnasien oder Sekundarschulen - Erste Staatsprüfung
  • SLAVISCHE SPRACHEN, LITERATUREN u. KULTUREN (B.A.) - Studienfach im Zwei-Fach-Bachelorstudium mit 120 Leistungspunkten;
  • SÜDSLAVISTIK (B.A.) - Studienfach im Zwei-Fach-Bachelorstudium mit 60 Leistungspunkten;
  • SLAVISCHE SPRACHEN, LITERATUREN u. KULTUREN im EUROPÄISCHEN KONTEXT (M.A.) - Masterstudiengang mit 120 Leistungspunkten, Bewerbung bis zum 31.08.2019 für das Wintersemester 2019/20;
  • IKEAS: Interkulturelle Europa- u. Amerikastudien (M.A.) - Studienprogramm mit 120 LP mit 1. Wahlbereich Russlandstudien bzw. 2. u./o. 3. Wahlbereich Polen-, Russland-, Südosteuropastudien (Bewerbung bis zum 31.08.2019)

erhalten Sie bei den Lehrenden u. zuständigen Studienfachberatern sowie auf der Seite "Studium und Lehre" und auf der Homepage des Prüfungsamtes der Philosophischen Fakultät II.

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