Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Seminar für Slavistik

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06108 Halle (Saale)

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Seminar für Slavistik

Banner Lange Nacht der Wissenschaften Halle 1. Juli 2022

Lesung mit Musik "Ukrainische Erinnerungsorte" zur Langen Nacht der Wissenschaften am 1. Juli 2022 um 19 Uhr im Seminarraum 1 (über Eingang "Hörsaal") in der Adam-Kuckhoff-Str. 35

Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften

Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften

Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften

Programm Lesung/Musik
LangeNachtDerWissenschaftenErinnerungsorteAktuell-1.pdf (1002,7 KB)  vom 23.06.2022

Lesung mit Musik der Slavistik in Kooperation mit der Musikpädagogik, der Romanistik und den Sprechwissenschaften Die Lesung von Texten, die derzeit umkämpfte multiethnische ukrainische Erinnerungsorte wie Odessa, Kiev, die Krim, Charkiv, L´viv/Lemberg sowie auch typisch ukrainische-dörfliche Landschaften um Myrhorod/Mirgorod repräsentieren, wird durch die PianistInnen Darya Dadykina, Hsin-Ho Chen und Mikiko Motoike begleitet, die u. a. Werke von Prokofjew und Shalygin spielen. MitarbeiterInnen und Studierende der Slavistik, der Sprechwissenschaft und der Romanistik lesen Auszüge u. a. aus Texten von Nikolaj Gogol, Issak Babel, Taras Schewtschenko, Michail Bulgakow, Vladimir Jabotinsky, Aleksandar Hemon, Juri Wynnytschuk, Oksana Sabuschko, Tanja Maljartschuk und Serhij Zhadan. Lassen Sie sich von  literarischen Darstellungen des multikulturellen Potenzials und der (aktuellen und historischen) Wunden realer und mythischer ukrainischer  Erinnerungsorte inspirieren!

Wir, Slavist:innen und Studierende der Slavistik der MLU Halle starten im Sommersemester 2022 unser Projekt

МИР! Friedensimpulse und Friedenshürden

Wir sind über folgende E-Mailadresse erreichbar:

МИР!

МИР!

МИР!

Wie unsere ukrainischen und russischen/russländischen Angehörigen, Freunde und Kolleg:innen sind wir entsetzt, wütend und fassungslos über den völkerrechtswidrigen Krieg des Kreml‘ gegen den souveränen Staat Ukraine. Wir fühlen uns tief mit dem ukrainischen Volk sowie mit allen Opfern von Krieg und Gewalt verbunden und fordern vom russischen Präsidenten nachdrücklich die sofortige Umkehr zum Frieden! In Gedanken sind wir bei allen, die mutig ihre Stimme gegen den Krieg erheben und nach Frieden trachten. Wir empfinden eine große Wertschätzung für die ukrainische und für die russische Sprache, Kultur und Literatur.

Gemeinsam mit der Musikpädagogik und dem Institut für Romanistik veranstalten wir im Sommersemester 2022 regelmäßig LESUNGEN UND KONZERTE „MIT UKRAINISCHER UND RUSSISCHER LITERATUR UND MUSIK GEGEN DEN KRIEG“, auch zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 1. Juli 2022, wo neben ukrainischen und russischen Texten in LESUNGEN „MIT SLAVISCHEN LITERATUREN GEGEN DEN KRIEG“ auch bosnische, kroatische und serbische sowie polnische Texte vorgetragen werden. Zentral für die gewählten Texte sind dabei Narrative des Krieges und der Friedenssehnsucht, ukrainische, serbische, bosnische, polnische und russische Erinnerungsorte, russisch-ukrainische Grenzgänger zwischen den Kulturen sowie (literarische) Erfahrungsberichte von Betroffenen über ihren Umgang mit den Grenzsituationen Krieg und Blockade.

Das Ukrainische wird verstärkt in die russistische und polonistische Lehre einbezogen, wobei sprachliche Aspekte, polnisch-ukrainisch-russische Grenzräume als produktive Schmelztiegel zwischen den Kulturen sowie zum Teil konfliktreiche Konstruktionen nationaler Identität zentral sein werden.

In wissenschaftlichen Projekten wollen wir zur Abrüstung von nationalstereotypen Zuschreibungen beitragen: wir beabsichtigen die Sprache, die Narrative sowie die literarisch-kulturellen Traditionen des (kalten) Krieges und des Friedens in russisch-ukrainischen sowie auch in slavisch-westlichen Diskursen zu analysieren.

Geopolitisches Konfliktpotential, nationalstereotype Bilder, nationalistische Identitätsentwürfe und „zerrissene“ Erinnerung gehören offenbar zu den Friedenshürden.

Im Projekt erörtern wir interdisziplinär traditionelle und aktuelle Friedensimpulse.

Denn viele Menschen, darunter auch russische Schriftsteller und Wissenschaftler, protestieren gegen diesen unsäglichen Krieg, sehnen sich wie wir nach friedlicher Kooperation und gleichberechtigtem Dialog in einer Welt ohne das Recht des Stärkeren. Nach Frieden…

Gerade in dieser schwierigen Zeit wollen wir das einander zugewandte und offene Gespräch pflegen, uns auch über schwierige Aspekte austauschen und dies mit einem für die Slaven typischen Ritual der Gastfreundschaft, dem Teetrinken verbinden. Wir, Mitarbeitende und Studierende des Seminars für Slavistik freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen, ganz besonders mit den ukrainischen und russischen Studierenden der MLU. Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer wöchentlichen FRIEDENS-TEEZEIT ein. Sie findet ab dem 6. April 2022 am Seminar für Slavistik in der Adam-Kuckhoff-Str. 35 in Raum 3.01 wöchentlich statt: am 1. Mittwoch und 3. Mittwoch (und im Juni auch am 5. Mittwoch) des Monats um 18:00 Uhr sowie am 2. und 4. Mittwoch des Monats um 12:30 Uhr!

Sie erreichen unser Projekt unter der Mailadresse:

TERMINE der FRIEDENSTEEZEIT (im Mai und Juni)

Die Friedens-Teezeit findet jeden Mittwoch in Raum 3.01 am Seminar für Slavistik im Sommersemester 2022 (Termine Mai bis Juni) statt:
Mittwpch, 11. Mai, 12.30 Uhr;
Mittwoch, 18. Mai, 18.00 Uhr;
Mittwoch, 25. Mai, 12.30 Uhr;
Mittwoch, 01. Juni, 18.00 Uhr;
Mittwoch, 08. Juni, 12.30 Uhr;
Mittwoch, 15. Juni, 18.00 Uhr;
Mittwoch, 22. Juni, 12.30 Uhr und
Mittwoch, 29. Juni, 18.00 Uhr.
Das Bild zeigt das Haus in der Adam-Kukhoff-Str. 35 mit dem Sitz des Seminars für Slavistik im 3.OG

Das Bild zeigt das Haus in der Adam-Kukhoff-Str. 35 mit dem Sitz des Seminars für Slavistik im 3.OG

30 Jahre nach Beginn des Bosnienkrieges: Lesung und Gespräch mit Dževad Karahasan zu seinem „Tagebuch der Übersiedlung“ (2021) im April 2022

Flyer zur Lesung am 27. April 2022 um 18.00 Uhr
Einladung_Karahasan.PNG (184,7 KB)  vom 12.04.2022

weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet über die Südosteurpa-Gesellschaft e. V.

https://www.sogde.org/de/events/30-jahre-nach-beginn-des-bosnienkrieges-lesung-karahasan/   

Die Aufnahme der Lesung kann über Youtube angeschaut werden:

https://www.youtube.com/watch?v=gsGGz9v8MKE   

Workshop zum 200. Geburtstag von F. M. Dostoevskij am 11.11.2021

Programm-Dostoevskij

Programm-Dostoevskij

Programm-Dostoevskij


Dostoevskij_Programm_NEU.pdf (4,7 MB)  vom 03.11.2021

Workshop zum 200. Geburtstag F. M. Dostoevskijs

am 11.11.2021 zum Thema

GRENZ-ÜBERSCHREITUNGEN:

Anthropologie  -  Übersetzung(en)  -  Heterotopie  -  Narrative Subversion

Auf diesem Workshop anlässlich des 200. Geburtstages von Fedor  Michajlovič Dostoevskij (1821-1881) am 11.11.2021 sollen  -  unter  Mitwirkung von Studierenden  -  aus interdisziplinärer Perspektive  GRENZ-ÜBERSCHREITUNGEN erörtert werden: neben einer Konzentration auf (dystopische) anthropologische Konzepte stehen literarische und  kulturelle Übersetzungen, das Problem der Heterotopie, entfremdendes  Reisen, narrative Subversion u.a. mittels kalkulierter Tabubrüche ebenso  wie Aspekte der Theodizee und aktuelle Neuerkundungen von Dostoevskij  sowie literarische Fiktionen bezüglich des Autors und seiner Texte zur  Diskussion.

Projekt 2021 : Young Authors for Future - Krisenszenarien und (junge) Literatur im Ost-West-Dialog

Blick über Cetinje in Montenegro
Foto: E. Mack

Blick über Cetinje in Montenegro Foto: E. Mack

Blick über Cetinje in Montenegro
Foto: E. Mack

Im Rahmen des DAAD-Förderprogramms „Hochschuldialog mit den Ländern des westlichen Balkans“

Projektverantwortliche: Dr. Eva Kowollik und Dr. Tijana Matijević

Laufzeit: 1.1.–31.12.2021

Kooperation mit der Philologischen Fakultät der Universität in Nikšić, Montenegro  (Dr. Jelena Knežević und Elli Mack, Abteilung für Germanistik) und der Philologischen Fakultät der Universität Novi Sad, Serbien (Dr. Ivana Pajić, Abteilung für Germanistik)

Projektbeschreibung:

Die gegenwärtigen Herausforderungen unter dem Vorzeichen von Klima und Corona werden als globale gesellschaftliche Krise wahrgenommen. Dies stellt die Region des Westbalkan, die bis heute mit den Folgen der von Kriegen geprägten Transformationszeit zu kämpfen hat, vor ganz spezifische Herausforderungen. Auf die sehr komplexe gegenwärtige Krisensituation wird weltweit literarisch reagiert – dies möchten wir mit einem studentischen Übersetzungs- und Begegnungsprojekt in den Fokus setzen und insbesondere die spezifische Situation des Westbalkan herausarbeiten.

Die Studierenden werden sich an den drei Standorten mit der aktuellen sowohl deutschsprachigen als auch postjugoslawischen Literaturproduktion auseinandersetzen. Höhepunkt des Projekts ist die Begegnung der deutschen, montenegrinischen und serbischen Studierendengruppen in Cetinje (Montenegro) im September 2021, um in einem einwöchigen Übersetzungsworkshop unter der Anleitung erfahrener Literaturübersetzerinnen die Arbeitsversionen ihrer Übersetzungen zu diskutieren sowie um mit Autor*innen ins Gespräch zu kommen. Der Workshop ist in einem weiten Sinne als Plattform der Begegnung und des Meinungsaustauschs gedacht, wo über die praktische und gemeinsame Arbeit an den Texten die Diskussion über das Potenzial von literarischen Texten möglich werden soll, eine als desaströs empfundene Gegenwart sprachlich zu reflektieren.

https://blogs.urz.uni-halle.de/krisenszenarien/

Deutsch-Russische Arbeitstagung und Ausstellung
"Frauen in Transformations-Gesellschaften 1990-2020" am 9./10. Juli 2021

Ankündigung FIT 9./10.7.2021

Ankündigung FIT 9./10.7.2021

Ankündigung FIT 9./10.7.2021

Programm der (Online-)Arbeitstagung am 10.07.2021 Halle-Moskau-Ufa-Woronesch "Frauen in Transformationsgesellschaften 1990-2020"
RLS_Flyer_FiT_9-10Juli2021-Mail-Version_2.pdf (576,4 KB)  vom 01.07.2021

Projektbeschreibung

Für Sonnabend, den 10.07.2021 von 9:30 - 17:00 Uhr laden wir zu
einer deutsch-russischen Arbeitstagung an der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg als Videokonferenz mit Simultanübersetzung ein:

*Frauen in Transformations-Gesellschaften 1990-2020: kultur- und
sozialwissenschaftliche Perspektiven mit Fokus auf Halle – Ufa – Woronesch
«Женщины в трансформационных обществах 1990-2020: культурные и
социально-экономическое перспективы в фокусе Галле – Уфа – Воронеж»*.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Seminar für Slavistik und dem Semianr für Ethnologie der Philosophischen Fakultäten I u. II der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Stadt Halle (Saale), der Gleichstellungsbeauftragten, dem Moskauer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt.
Die mit Simultanübersetzung laufende russisch-deutsche Arbeitstagung
verbindet wissenschaftliche Perspektiven und einen Austausch mit
Akteur*innen aus Gleichstellung und der Zivilgesellschaft.
Die Referent*innen festigen dabei die wechselvollen aber langjährigen
Verbindungen zwischen Halle, Ufa (Republik Baschkortostan, Russländische
Föderation) und Woronesch, die durch Städte- und
Universitätspartnerschaften entwickelt wurden. Im Zentrum der Vorträge
und Diskussionen stehen sozio-ökonomische Faktoren und deren
Auswirkungen auf Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen in den
Transformations-Gesellschaften sowie deren literarische und kulturelle
Reflexion.
Anmeldung:

Für den Vorabend laden wir zur *Präsentation der Projektarbeiten von
Studierenden der Ethnologie* und der anschließenden Eröffnung der
*Fotoausstellung »OHNE FRAUEN IST KEIN STAAT ZU MACHEN«* ein.

Im Vorfeld der Eröffnung präsentieren Studierende des Seminars für
Ethnologie an der Martin-Luther-Universität Ergebnisse ihrer
Projektarbeit: Gender-, Religions-, und Nationalitätspolitiken der
Republik Baschkortostan (Russländische Föderation).

Veranstaltungsort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
Steintor-Campus, Adam-Kuckhoff-Str. 35, Halle (Saale)
Veranstaltungszeit: 09.07.2021, 17:00 Uhr

Studienangebot - Akkreditierte slavistische Studiengänge und -programme an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Ausführliche Informationen zu den einzelnen slavischen Studiengängen

  • IKEAS: Interkulturelle Europa- u. Amerikastudien (B.A.) - Studienprogramm im Zwei-Fach-Bachelor mit 120 Leistungspunkten mit erstem Wahlbereich Russlandstudien bzw. zweitem Wahlberreich Polen-, Russland- oder Südosteuropastudien
  • IKEAS/LEA: Interkulturelle Europa- u. Amerikastudien (B.A.) - binationaler Studiengang im Bachelor mit 180 LP (Kombination Frankreichstudien-Russlandstudien)
  • POLONISTIK (B.A.) - Studienfach im Zwei-Fach-Bachelorstudium mit 60 Leistungspunkten;
  • RUSSISTIK (B.A.) -  Studienfächer im Zwei-Fach-Bachelorstudium mit 60 und 90 Leistungspunkten;
  • RUSSISCH - LEHRAMT an Gymnasien oder Sekundarschulen - Erste Staatsprüfung
  • SLAVISCHE SPRACHEN, LITERATUREN u. KULTUREN (B.A.) - Studienfach im Zwei-Fach-Bachelorstudium mit 120 Leistungspunkten;
  • SÜDSLAVISTIK (B.A.) - Studienfach im Zwei-Fach-Bachelorstudium mit 60 Leistungspunkten;
  • SLAVISCHE SPRACHEN, LITERATUREN u. KULTUREN im EUROPÄISCHEN KONTEXT (M.A.) - Masterstudiengang mit 120 Leistungspunkten, Bewerbung bis zum 31.08.2019 für das Wintersemester 2019/20;
  • IKEAS: Interkulturelle Europa- u. Amerikastudien (M.A.) - Studienprogramm mit 120 LP mit 1. Wahlbereich Russlandstudien bzw. 2. u./o. 3. Wahlbereich Polen-, Russland-, Südosteuropastudien (Bewerbung bis zum 31.08.2019)

erhalten Sie bei den Lehrenden u. zuständigen Studienfachberatern sowie auf der Seite "Studium und Lehre" und auf der Homepage des Prüfungsamtes der Philosophischen Fakultät II.

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